Downtown Austin

Downtown Austin

Donnerstag, 19. November 2009

I wonder if I ever cross your mind

Kennt ihr das Feeling? Ein Lied das ist soooo unheimlich gut und die spielen es dauernd im Radio, dass ihr richtig Angst bekommt, dass es dann letztendlich zu viel wird?

Habe das Feeling zur Zeit mit Lady Antebellum und dem Titel Need you now! KASE101, mein Country Sender hier, spielt es praktisch jede Stunde (einmal). Wer nun denkt "ah ja, Country" bitte erst reinhören. Viele Country Songs gehen mehr in Richtung Pop.

Ich habe folgend die Links bei CMT bin aber nicht sicher ob die ausserhalb von Amerika aus Lizenzgründen überhaupt funktionieren. Ansonsten halt selbst etwas googlen oder direkt bei YouTube suchen. Let me know!. Wenn es funktioniert unbedingt auch die anderen Songs von Lady Antebellum anhören.


http://www.cmt.com/videos/lady-antebellum/438918/need-you-now.jhtml

Und hier noch die Lyrics zum lautstark mitsingen:
Picture perfect memories scattered all around the floor
Reachin’ for the phone ‘cause I can’t fight it anymore
And I wonder if I ever cross your mind
For me it happens all the time

It’s a quarter after one
I’m all alone
And I need you now
Said I wouldn’t call
But I’ve lost all control
And I need you now
And I don’t know how I can do without
I just need you now

Another shot of whiskey, can’t stop looking at the door
Wishing you’d come sweeping in the way you did before
And I wonder if I ever cross your mind
For me it happens all the time

It’s a quarter after one
I’m a little drunk
And I need you now
Said I wouldn’t call
But I’ve lost all control
And I need you now
And I don’t know how I can do without
I just need you now

Yes I’d rather hurt than feel nothing at all

It’s a quarter after one
I’m all alone
And I need you now

And I said I wouldn’t call,
But I’m a little drunk
And I need you now

And I don’t know how I can do without
I just need you now

I just need you now

Oh baby I need you now

Dienstag, 3. November 2009

Socken Monster

Huh? Who da thunk it.

Es hat mehr als zwei Jahrzehnte gedauert und auch eine Auswanderung nach Amerika aber das Socken Monster hat nun auch mich gefunden und zugeschlagen.

Von einem Paar Socken fehlt die bessere Haelfte und ich kann weder im hamper ([Waesche-]Korb) noch den beiden Maschinen das gute Stueck finden. Einfach weg!

Bin mal gespannt ob, wann und wo doch noch das zweite Stueck auftaucht.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Buster Voodoo

Kuerzlich gesehen bei Craig Ferguson der Late Late Show auf CBS. Absolutely amazing ...

Rodrigo y Gabriela (offizielle Website)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Who's on first?

Still hilarious ... with a typographic twist, though.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Wow

Ja wow, ich lebe noch. Fast drei Monate sind vergangen seit meinem letzten Blog Eintrag. Und ich gestehe ich habe etwas die Lust verloren am Schreiben in diesem Blog. Ich denke das Bloggen einfach so ohne ein stark eingegrenztes Thema oder Sachgebiet etwas überbewertet wird oder der grosse Hype halt einfach vorbei ist ... und auch zu viele am Bloggen sind. Ueber den Inhalt vieler Blogs wollen wir nun nicht noch einmal debattieren.

Aber es ist traurigerweise leider eine Tatsache, dass sich in gut 1.5 Jahren kaum zwei Hände voll treue Leser eingefunden haben. Diesen gilt einerseits mein Dank und anderseits eine Entschuldigung von mir, dass ich hier die Zügel schleifen lasse.

Der doch erstaunlich grosse Rest sind wilde Zugriffe via Google-Suche. Dafür gezielt zu schreiben fehlt mir die Motivation und ist ein Blog denke ich das falsche Portal. Die Leute wollen eine schnelle Antwort zu etwas und kein langes Gerede um den heissen Brei. Und ausserdem habe ich mittlerweile auch eine Freizeitbeschäftigung welche fast alle Freizeit auf braucht.

Ahnen konnte man es vielleicht schon seit August in einigen Berichten zu meinem neuen Spielzeug der Kamera. Das knipsen ist das eine, dann kommt die Nachbearbeitung am Computer und dann gibt es Flickr wo man die Bilder hoch laden kann und unter mehr oder weniger Gleichgesinnten sich anschauen kann. Und das hat gewisses Suchtpotenzial.

Zu all dem kommt nun ein weiteres Spielzeug dazu. Ich habe mir einen speziellen Film Scanner angelacht, d.h. gekauft, und beginne nun alle meine alten Negativ Streifen und Dias zu digitalisieren. Da kommen viele Erinnerungen hoch und einige exzellente Bilder. Die Qualität mit dem Scanner ist famos und die alten Bilder auf Film haben einen Charakter welchen digitale Bilder nicht liefern können. Der Weg ist noch lange bis da alles auf dem Computer habe aber was ich bis jetzt sehe ist absolut erstaunlich und faszinierend.

Ich bin mittlerweile sogar dabei meine alte 35mm Kamera wieder startklar zu machen und kriege auch den Gedanken an eine Mittelformat Kamera nicht aus den Kopf. Dazu hätte ich mir aber dummerweise den Scanner eine Stufe zu niedrig gekauft. Der kann leider keine 120er Rollen verarbeiten. Muss mir das also noch gut überlegen.

Die grösste Frage nun wäre wie es mit dem Blog hier weiter geht. Irgendwie einfach aufhören, schliessen und einstampfen will ich ihn nicht und rein zu einem Photo Blog umschwenken will ich auch nicht. Ich werde mal einen Versuch wagen beides zu kombinieren in dem ich zu einigen Bildern hier irgend welche Geschichten dazu schreibe. Schliesslich ist das Motiv in den meisten Bildern Amerika. Ich denke mal, dass ich so wenigstens alle zwei Wochen etwas hier auf die Reihe kriege.

Im folgenden und als erstes einfach einmal eine wilde Kollektion einiger Bilder. Der ganze Rest kann sich wer will bei Flickr selbst anschauen. Einfach auf eines der Bilder klicken und schwupps solltet ihr dort landen.

Downtown Austin kurz nach Sonnenuntergang
Another Night in Austin

Grosse leuchtende Neon Reklame wird gerne immer mit Amerika gleichgesetzt. Hier ein Beispiel aus Austin. Aber natürlich nicht zu vergleichen mit Ferien Destinationen entlang der Florida Küste oder voll extrem Las Vegas.
And I thought there aren't any Gators in Central Texas


Und auch gelegentlich der Versuch kreativ zu sein, entweder an abstrakten Objekten
Final Version

oder was einem halt sonst so sprichwörtlich vor die Linse kommt
Fence with a view

Also alle Daumen drücken und hoffentlich bis bald mit neuen fotografisch untermalten Beiträgen.

Dienstag, 23. September 2008

Hallo Herr Doktor

Geht es euch manchmal auch so? Da liest man etwas über einen Beruf und denkt sich so, "Mensch das muss ja schon ein tolles Berufsleben sein" oder ähnliches. Hier in Texas wäre ja cowboy zum Beispiel wohl so etwas. Wobei es die so nicht mehr gibt und die Glanzzeiten waren es für diese cowboys überhaupt nicht wenn man sich deren Geschichten frei von Hollywood etwas genauer anschaut.

Hier in Austin-- gemäss dem eigenen Motto Live Music Capital of The World ("Die Live Musik Hauptstadt der Welt")--gibt es aber andere Möglichkeiten.

In meiner lokalen Tageszeitung findet man immer wieder mal nette und interessante Geschichten. In einer Serie--Austin At Work--stellen sie immer jemanden vor welcher einen nicht ganz so gewöhnlichen Beruf hat. Im heutigen Fall war es The guitar doctor im Austin American-Statesman.

Der Gitarren Doktor heisst Mark Erlewine und macht das hier schon seit mehr als 30 Jahren in Austin. Ursprünglich kam er aus dem Norden Amerikas nach Austin als Musiker hatte aber das Handwerk selbst von einem Cousin gelernt und verdiente sich vorerst damit zusätzliches Geld. Nach einiger Zeit hat das Nachtleben in den Bars und das umherziehen im Land aber seinen Reiz bei ihm verloren, vor allem der Gesundheit wegen hat er damit aufgehört. Darauf hin hat er sich voll auf das Reparieren und Herstellen von Gitarren konzentriert.

Wenn man liesst von wem er alles die Gitarren pflegt kommt man etwas ins Staunen und Bewunderung macht sich breit, bei mir zumindestens. Da sind Namen aufgelistet wie Willie Nelson, Bob Dylan, Ted Nugent, Bruce Springsteen, Sting, Bo Diddley und Stevie Ray Vaughan. Ich bin überzeugt die Liste könnte noch länger sein. Dann wird noch eine weitere lokale Legende erwähnt--Billy Gibbons von ZZ Top. Unter anderem auch für ihn hat er sogar Gitarren gebaut. Mehr als 1,000 Stück hat er bisher hergestellt.

Auf einem Bild im Artikel sah ich dann auch eine Gitarre welche ich sofort wieder erkannte, die von Willie Nelson. Ich hatte darüber zu seinem Geburtstag mal geschrieben, dass ich seine Gitarre schon früher bei einem Konzert in der alten Heimat bewunderte. Vor allem wegen dem ab geschrubbten Loch.

Nun ist es wohl dieser Mark Erlewine welcher das Prachtstück in Schuss hält. Er könne gar nicht mehr sagen wie oft er die schon in Händen und zur Ausbesserung hatte, berichtet er. Das besagte Loch welches durch das Spielen entstand wird aber offensichtlich als Willie's Markenzeichen absichtlich nur gepflegt anstatt komplett repariert. Angeblich ist das eine Martin N-20 und wird von Willie Trigger genannt. So lange seine Trigger existiere werde auch seine Musiker Karriere existieren, sagte er Mark angeblich mal. Na wenn das keine Verpflichtung ist?

Und da auch der Herr Erlewine mit der Zeit geht hat auch er eine Website. Die gibt es hier www.erlewineguitars.com. Wer den ganzen Artikel in der Zeitung in Englisch nachlesen will, den Link habe ich oben im Text bei The Guitar Doctor schon eingefügt.

So, und ich grabe mir jetzt mal meine El Loco CD von ZZ Top aus und spiele mir das Lied Leila. Da soll er angeblich im Studio mitgespielt haben, der Mark Erlewine.

Mittwoch, 17. September 2008

Alles scheisse hier in Amerika

So, ich musste gerade mal schnell die Blogroll rechts und meinen Blogreader etwas aufräumen. Habe soeben einen Blog gelesen über den ich mich gerade mal kurz aber mächtig aufregen musste. Plus einige andere welche mir auch immer wieder mal sauer aufstossen. *räusper* Ich wollte einen Kommentar bei jenem hinterlassen aber der Schreiber weiss wohl weshalb er die Kommentarfunktion eingeschränkt hat. Muss ich halt hier etwas Dampf ablassen. Ist vielleicht auch besser so.

Ich frage mich wie man in ein Land auswandern kann über das man wenig bis gar nichts weiss? So auf jeden Fall muss es jener Blogschreiber mit seiner Familie angegangen haben. Anders kann ich mir dessen Einträge in seinem Blog nicht erklären. Mal wohl kurz Ferien gemacht in Amerika, die Landschaft in den Nationalparks bewundert und gedacht hier wollen wir leben. Dass das Alltagsleben kein Nationalpark ist scheint man bei der Planung wahrscheinlich übersehen zu haben. Und ich wette man hat sie diesbezüglich aus dem Freundeskreis auch gewarnt. Nun ist der Schritt aber getan und was macht man?

Von Eintrag zu Eintrag findet man immer mehr negative Punkte, fein detailliert aufgeschrieben und immer wieder und je länger je mehr mit Ausdrücken wie "scheisse" kommentiert. "Sind persönliche Eindrücke" halt, hat er mal geschrieben im Kommentar als Antwort. Das aus seiner Sicht fast alles scheisse ist in Amerika finde ich nun allerdings etwas mehr als nur gerade so einen persönlichen Eindruck. Zumindestens habe ich noch kaum etwas gelesen das nur annähernd gut ist. Ausdrücke wie super oder gar geil wird man in diesem Blog wohl erst dann wieder finden wenn die Familie wieder aus Deutschland berichtet.

Anyways! Den Blog verfolge ich nun nicht mehr und leider leider: Er ist ja nun nicht der einzige. Es gibt immer wieder mal den einen oder anderen Blog und Eintrag wo einer über etwas nicht so begeistert ist hier in The U.S. of A.. Kann vorkommen, ist nicht immer alles Gold was glänzt. Aber trotzdem frage ich mich was manche erwartet haben und vor allem: Weshalb müssen sie sich dann so krass darüber in ihrem Blog auslassen?

Es ist ja nicht so, dass die Leute aus Europa nach einem Urlaub in Amerika berichten. Nein! Das sind richtige Auswanderer--die tun hier leben! Sie haben freiwillig ihre sieben Sachen in Container verschifft und sind ausgewandert.

Was mich dabei immer irritiert (um nicht nerven und aufregen zu sagen) ist, dass sie mit ihrer ach so gebildeten europäischen Ausbildung und Optik die Gründe für diese andere Welt nicht sehen (wollen). Geschweige den verstehen und das den Menschen in der alten Heimat erklären. Kulturförderung - Bildung. Nein, nichts da! Lieber negativ über Amerika herziehen.

Beispiel (ich verzichte auf Links zu jenen Blogs):
Gleich bei einigen Blogs kam das Thema Olympia und die Fernsehübertragung darüber zur Kritik. Es seien nur Amerikaner zu sehen in den jeweiligen Disziplinen. Die einzige Erklärung die den Leuten dazu finden ist, dass die Amerikaner total eingebildet und überheblich sind und sich natürlich um den Rest der Welt einen Dreck kümmert. Das Amerika ein Volk von mittlerweile 300 Mio. Einwohnern ist und mit China die beiden ersten Platz in den Anzahl Medaillen bestreitet scheint unerheblich. Das sie hier wiederum den Final der beiden Chinesen im Tischtennis gezeigt haben wird nicht erwähnt. War halt etwas spät in der Nacht und dummerweise auch keine Deutschen. Und als ob das deutsche Fernsehen lieber von anderen Sportarten als von ihren deutschen Athleten berichtet. Schwachsinn!!!

Um beim Sport zu bleiben. Ist ja auch ein beliebtes Thema bei einigen Auswanderer Blogs um schlechtes über Amerika in die alte Heimat zu schreiben. Da stossen viele an ihre sportlichen Grenzen und an König Fussball und die Formel 1 kommt halt nichts heran. Basketball wird interessanterweise verschont wohl wegen Dirk Nowitzki. Spezialfall jedoch ist natürlich Baseball. Der Reiz von Baseball ist zugegebenermassen wirklich nicht offensichtlich und braucht etwas Zeit und Verständnis. Das Unvermögen (oder ist es einfach nur Ignoranz) die Zeit und den Willen das zu verstehen aufzubringen rechtfertigt meiner Meinung nach aber niemanden diese Sportart einfach als dumm, einfältig oder gar, wie jemand, scheisse zu bezeichnen. Ein einfaches "ich verstehe es nicht" täte genügen. "Ich bin zu dumm dafür" muss es nicht sein. So präzise formuliert will ich das nicht wissen.

Aber das ist wohl genau das Problem. Den eigenen Unwillen das zu erforschen oder die Unfähigkeit das zu verstehen öffentlich eingestehen im Blog dafür wird der natürlich nicht geschrieben. Erstens hätte man nichts zu berichten und zweitens gäbe man halt vielleicht auch jenen Recht wenn man eingestehen müsste mit der Auswanderung wohl etwas die Realität aus den Augen verloren zu haben. Nein, da zieht man lieber Amerika etwas durch die Scheisse.

Last but not least frage ich mich dann jeweils wie das aber zuvor im eigenen Heimatland war. Was hat man damals eigentlich über die Ausländer gedacht welche schlecht über das geliebte Heimatland geredet haben? Wie schnell hat man denen dann gesagt: "Ihr wisst ja wo die Grenze ist!" Und wie wollt ihr denen begegnen wenn ihr wieder zurück geht in die Heimat?

Es gibt hier auch Dinge welche mir gegen den Strich gehen, so total gegen meine Erziehung sind und gegen gewisse Prinzipien verstossen. Letztendlich bin ich aber Gast in einem anderen Land und aus freiem Willen hier. Ich habe mir die Auswanderung zuvor reiflich und lange überlegt. Ich stelle die positiven Dinge in den Vordergrund und versuche was negativ ist zu ergründen und zu verstehen. Sollte ich letztendlich etwas dann doch nicht verstehen würde ich mir nie anmassen das oder Amerika und Amerikaner unisono als dumm, dämlich, idiotisch, schwachsinnig, gestört, krank und scheisse zu bezeichnen.

Für gewisse Menschen scheint letzteres aber kein Problem zu sein. Ich denke aber die werden auch nicht lange in Amerika bleiben und überleben. Sie werden irgendwann wieder zurückziehen in ihr Heimatland und dort weiter berichten wie schlecht dieses Amerika ist und dumm die Amerikaner sind. Ja nicht eingestehen, dass die Auswanderung falsch war und sie sich selbst überschätzt haben.

Und wenn wir schon dabei sind. Ich frage mich auch ob jemand ausser mir und Nicht Amerikaner überhaupt an etwas positivem über dieses Land interessiert ist. Vielleicht sollte ich den Blog hier etwas mehr negativ trimmen. Dann steigt wahrscheinlich auch die Statistik für die Besucherzahlen. Alles scheisse hier in Amerika.

Show Me The Money!