Downtown Austin

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Freitag, 8. Juni 2007

Tragisches aus der alten Heimat

Obwohl ausgewandert halte ich mich doch immer wieder mal auf dem Laufenden, was die alte Heimat bewegt und schaue in die Online Seite der lokalen Zeitungen. Heute lese ich folgende erschütternde Nachricht:
Engpass in der Cervelat-Produktion
Der Cervelat droht ab Herbst ohne klassische Hülle dazustehen. ... Rund 100 Millionen Cervelats verzehren die Schweizerinnen und Schweizer pro Jahr - beim Bräteln, als Salat oder auch einfach roh. Nötig sind dafür 15 bis 20 Millionen Meter feinster Rinderdarm, der zu 80 Prozent aus Grossfarmen in Brasilien stammt.
Wow, wer hätte das gedacht. Der geliebte Schweizer Wurstriegel steckt in brasilianischen Rinderdärmen. Man spekuliert und fragt sich ja oft was im Cervelat drin ist, nun wissen wir also wenigstens was drum herum ist. Bis Herbst. Offensichtlich hapert es in Brasilien etwas mit der BSE Kontrolle und die Schweiz hat sich schon zu stark mit der EU verbündet welche einen Einfuhrstopp verhängt hat. Die Vorräte sollen ab Herbst zu Ende sein für danach versucht man sich angeblich mit Schweinedärmen über China zu versorgen. Ist fast das gleiche, oder?

Well, mir kann es ja egal sein. So abhängig vom Cervelat war ich nie, dass ich den hier vermisse und 99% all meiner Cervelat Einkäufe in den letzten 10 Jahren waren eh im Hundemagen von Lucky verschwunden. Die Frankfurter welche man hier kaufen kann schmecken ihm genau so gut und es macht sogar irgendwie Sinn, die sind ja auch für hot dogs gedacht. Woher diese Wurschtis ihre Haut haben will ich jetzt auch gar nicht wissen.

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