Downtown Austin

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Sonntag, 18. November 2007

Woche 46/2007 Rückblick

Zusammenfassung einiger Kleinigkeiten welche mich die vergangene Woche via die Medien beschäftigt haben.

Hello, I'm a MAC
Unabhängig aller Euphorie und Werbung rund um das iPhone, Apple produziert nachwievor auch Computer. Und um uns alle auf Weihnachten hin auch daran zu erinnern bringen sie uns seit dieser Woche wieder drei neue MAC Commercials aus der fast schon legendären "Get a MAC" Serie in unsere gute Fernsehstube. Die neuesten und auch eine Kollektion aller alten gibt es übrigens direkt auf Apple's Webpage und nevertheless (nichtsdestotrotz) werde ich mir deswegen keinen MAC kaufen. Aber witzig sind die Spots allemal.

Payback, this time it's for real
Auch die Versicherungsgesellschaft Geico hat neue Spots aus ihrer Werbe Serie "A real person, not an actor". Primär geht es um eine 'echte' Person welche angeblich einen Schadensfall mit Geico hatte und diese Person erzählt kurz ihre Story. Da es dieses Konzept dieser 'echten' Person und ihres 'echten' Erlebnisses ja oft genug gibt im Werbefernsehen ist das hier nun Programm respektive ein Seitenhieb auf diese Spots und vielleicht auch die Konkurrenz. Wer weiss? Die Personen in den Geico Spots sollen nun wirklich, wirklich echt sein und nebenbei steht ein 'richtiger' Schauspieler oder eine Celebrity (Berühmtheit) der/die in einer eigenen Form das Ereignis nacherzählt. Letztes Jahr hatte es einige witzige dabei, zB Little Richard mit seiner Mashed potatoes, Gravy and Cranberry Sauce Version
.

Oder auch der Announcer Guy from the Movies Don LaFontaine


Oder mit Verne Troyer welchen man als Mini-Me aus den Austin Powers Filmen kennt.

Die neuen Geico Spots hab ich bei YouTube noch nicht gefunden. Die ganze Serie ist im Gegensatz zu anderen ihrer Werbe Spots auch nicht auf deren Website zu finden. Nun, diese Neuen sind zwar auch nicht schlecht aber so den richtigen Zwick wie die letztjährigen haben sie nicht. Also verpassen tut man dieses mal nichts. Und nein, ich werde deswegen auch nicht meine Versicherung zu Geico wechseln.

Und damit hätte ich auch mal das neue Feature mit den Videos aus YouTube eingeführt in meinem Blog. So richtig Fan davon bin ich persönlich eigentlich nicht aber für solche Zwecke ist's einfacher. Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Ho, Ho, Ho
Warum die Sitten in Amerika mit Santa Claus und dem St. Nikolaus in der alten Heimat unterschiedlich sind kann ich demnächst versuchen aufzuzeigen. Vorerst mal dies! Nachdem ich kürzlich in einem Kommentar darauf hingewiesen wurde, dass man dem Santa Claus seinen dicken Bauch nicht mehr gönnt, zumindestens in einigen Shopping Centers in Amerika, habe ich am Mittwoch Morgen auf der Heimfahrt in einer der Talk Shows in Radio eine ähnliche Nachrichten erfahren. Der Ursprung ist allerdings in Australien aber es geht eben um etwas angelsächsisches!

Irgendwo in Australien also gibt es angeblich so etwas wie eine St. Nikolaus Schule und den 'Studenten' lernt man, das man als Santa Claus in Zukunft nicht mehr das im englischen typische "Ho, Ho, Ho" ausrufen darf. Ein Ho in diesem Sinne repräsentiert eigentlich so etwas wie Überraschung oder Freude. Wer Englisch etwas über das Schulniveau hinaus kennt wird aber auch wissen, dass ho durchaus was anderes bedeuten kann. Der Ursprung von diesem 'anderen' ho kommt offensichtlich aus Ebonics oder das was man allgemein als den Dialekt der afroamerikanischen Bevölkerung in Amerika versteht.

Die Afroamerikaner haben nicht nur eine eigene und typische Aussprache entwickelt sondern auch eine grosse Anzahl Wörter kreiert welche heutzutage oft von allen Amerikanern verstanden und auch angewendet werden. Viele dieser Wörter gelten allerdings immer als etwas derb und tragen oft den Vermerk Slang in einem Dictionary -- sofern sie überhaupt aufgelistet sind. Also auch hier wieder einmal Vorsicht! Das Wort ho ist jedoch kein wirklich neues Wort sondern widerspiegelt lediglich die Aussprache vieler Afroamerikaner für das englische Wort whore was nun vielen sicher auch bekannt ist. Man sieht auch gut, dass dieses Wort die selben Wurzeln hat wie das synonym im Deutschen, die Hure.

Irgendwie scheinen sie in Australien mit dem Ausruf der dreifachen Hure ein Problem zu haben oder der Import des Wortes aus Amerika ist ihnen nicht so ganz geheuer. In der Talk Show hat man jedenfalls mit Vorsicht gehofft, dass dies nicht ein Trend wird und zurück nach Amerika schwappt.

Football
Auch ein kurzer Überblick dazu darf natürlich nicht fehlen. Die Indianapolis Colts haben wirklich im Moment etwas Probleme und eine erneute Niederlage dieses Mal gegen die Kansas City Chiefs nur knapp verhindert. Souverän und einmal mehr in beängstigender Form haben dafür die New England Patriots gesiegt gegen die Buffalo Bills. Ebenfalls souverän aber nicht mit klarer Dominanz haben die Dallas Cowboys die Gäste aus der Hauptstadt, die Washington Redskins, abgefertigt.

Beim College Football war für die Texas Longhorns aus Austin ein spielfreies Wochenende und nächstes Wochenende ist mit dem Spiel gegen Texas A&M aus San Antonio bereits das offizielle Saisonende erreicht in der College League. Danach folgen die Bowle Championship Series (BCS) Games welche nach etwas sonderlichen Regeln ausgetragen werden. Da kommt wahrscheinlich dann noch ein Spiel nachgeliefert im Dezember.

Was Barry Bonds und Al Capone gemeinsam haben
Ich dachte ich hätte beim Artikel damals zum Homerun Rekord eine entsprechende Notiz gemacht, mindestens ein Asterisk (* = Sternchen) wie viele Zuschauer und Zeitungen auch. Anscheinend nicht. Der Rekord damals wurde mit vielen Randkommentaren und eben einem Sternchen versehen da Barry Bonds seit längerem des Dopings verdächtigt wird. Ich wollte dazu eigentlich in einen weiteren Eintrag damals was schreiben aber anscheinend ist mir die Zeit davon gelaufen. Ist ja nichts neues.

Was mit der Doping Geschichte ganz kurz noch interessant ist, ist die kleine Tatsache, dass es beim Baseball bis vor kurzem keine Doping Kontrollen und entsprechendes Regelwerk gab für das was Barry Bonds und notabene Dutzende andere verdächtigt werden. Viele Spieler und speziell aber Bonds sind um die Ermittlungen verstrickt mit der BALCO Geschichte für welche es gerade kürzlich mit der Sprinterin Marion Jones ein unrühmliches Ende gefunden hat. Soweit ich das richtig aus der Presse interpretiert habe gab es aber bei der Leichtathletik wiederum entsprechende Gesetze und Doping Kontrollen.

Barry Bonds wird nun in der Folge auch nicht unbedingt des Dopings angeklagt sondern, dass er bei Ermittlungen im Jahre 2003 den Ermittlungsleuten und vor Gericht nicht die Wahrheit gesagt hat. Ihm dürfte es somit wie Al Capone gehen der auch nicht für sein Hauptvergehen angeklagt wurde. Während Al Capone auf Alcatraz in der Bay von San Francisco absahs hat Barry Bonds die letzten Jahre für die San Francisco Giants gespielt. Irgendwie auch interessant, nicht?

Back to Back
Auch die NASCAR Nextel Cup Series (NNCS) ist zu Ende mit dem letzten Rennen im Homestead-Miami und der Fahrer mit der Nummer 48 Jimmie Johnson gewinnt back-to-back (in Folge) den Titel in dieser Serie.

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