Downtown Austin

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Sonntag, 20. Januar 2008

Woche 03/2008 Rückblick

Und hier der Medien Rückblick. Du meine Güte, schon die dritte Woche durch im neuen Jahr.

Lauberhorn Abfahrt
In der Sport Section am Montag, ganz klein irgendwo habe ich es gelesen. Der Amerikaner Bode Miller hat das Lauberhorn downhill in Switzerland, gewonnen. The second time in a row! Da sagen wir doch einfach: Wow!

The Greatest
Am Donnerstag (also am 17.01.) festgestellt, dass er Geburtstag hat. Daher ein herzliches Happy Birthday to you zum 66-ten.

Schwein gehabt
Muss man einfach sagen zum Absturz zur Bruchlandung des Flugzeugs in London. Erstaunlich was die Dinger heutzutage aushalten. Das ein paar Passagiere angeblich kaum mitbekommen haben was wirklich passiert ist kann ich mir bei den Bildern einfach nicht vorstellen. Auf jeden Fall waren da noch eine Menge Schutzengel mit an Bord.

Nervenaufreibend ...
... war der Tennis Match down under mit Roger Federer gegen diesen wie-hiess-er-nochmal? Ach ja, Tipsarevic. Kurz nach Mitternacht wollte ich mich kurz vergewissern, das mein Roger wie erwartet auf Kurs ist in der 3. Runde. Nix da, wars! Den ersten Satz im Tiebreak verloren. Na dann schauen wir mal weiter. Und oh boy, was für ein Spiel das war.

Equilibrium
Ein schönes Wort das die Angelsachsen da haben, nicht? Im FreeDictionary wird es ua beschrieben als
A condition in which all acting influences are canceled by others, resulting in a stable, balanced, or unchanging system
Auf gut Deutsch: Gleichgewicht! In einem Kommentar kommentiert (wie sinnig) ein Schreiberling, abgedruckt in der lokalen Zeitung, den economic stimulus von unserem Präsi respektive den Demokraten. Es weist darauf hin, dass die Amerikaner nicht dumm genug sind darauf einzugehen. Angeblich hatten wir was ähnliches im 2001 und es hat nicht funktioniert. Das war notabene zum Anfang des platzens der Internet Blase. Dann gab es früher schon andere Blasen welche sporadisch immer wieder platzen. Nun haben wir die Immobilien Blase welche platzt. Angekündigt wurde sie bereits vor 3 Jahren weshalb ich mich ja für Texas entschieden habe und nicht Kalifornien wo die Blase am grössten ist, oder war.

Das zu verstehen was jetzt passiert hat dieser Kommentator in einem schönen Satz zusammen gefasst. Könnte aus einem Leer Lehrbuch sein:
The blessing of capitalism is that — often brutally — it adjusts and re-establishes its equilibrium.
(Der Segen des Kapitalismus ist, dass es -- oft brutal -- sein Gleichgewicht korrigiert und neu ausrichtet.)
Mit all den Anlegern welche nun Geld verlieren habe ich kein Mitleid. Leider hängt da unsere ganze Wirtschaft mit drin, weltweit und wir sitzen am Ende im selben Boot. Statt Gutscheine verteilen könnte doch die Politik da mal ansetzen, oder? Was gehen uns die Spekulaten an?

Und zum Schluss ...
... natürlich das Wetter, wie es war. Nachdem wir nun mehr als einen Monat lang fast immer Sonnenschein und angenehme Temperaturen hatten war ab Dienstag Schluss damit. Der Meteorologe im Fernsehen musste einem sogar daran erinnern, dass wir fast das gleiche Szenario haben wie vor einem Jahr, allerdings nicht mit den gleichen Auswirkungen.

Genau um die gleichen Tage im letzten Jahr hatten wir eine feuchte Front aus dem Süden welche sich über eine kalte Front aus dem Norden schob. Der Regen der in die darunter liegende kalte Luft fiel gefror beim Bodenkontakt und die anhaltende Kälte in den folgenden Tagen beschert der Stadt und Umgebung einen Stillstand unter einer 3 Zentimeter dicken Eisschicht.

Der einzige Unterschied dieses Jahr war, dass die kalte Front aus dem Norden nicht annähernd so kalt war und wir nur vereinzelt mit leicht eisiger Fahrbahn rechnen mussten in den frühen Morgenstunden. Und letztendlich kam es glaube ich nicht einmal so weit. Es war einfach immer wieder mal mehr oder weniger feucht und nass in den restlichen Tagen der Wochen aber mit einem sonnigen Unterbruch am Sonntag. Und so geht es auch etwa weiter. Die kommende Woche sollen nun wieder grau und feucht sein, so richtig un-Austin-artig. Wenn danach gleich der Sommer loslegt hier kann ich es verschmerzen. Aber ich glaube da wiederhole ich mich.

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